Verbandsthemen

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Samstag, März 2 2013

Und wieder einmal viel Staub um einen Verband den es eigentlich nicht gibt

So könnte man es zumindest ausdrücken.
Ich hatte ja selber schon was zu geschrieben und auch aus Halle nette Post bekommen - ihr könnt ruhig in den Kommentaren schreiben, es gibt noch mehr die auf eure Ergüsse neugierig sind), aber jetzt hat auch eine andere Plattform etwas zum DXGV e.V. geschrieben und in den Kommentaren geht ganz schön die Post ab. Ich meine das golfsportmagazin.de.

Der Text liest sich ja erst einmal, wie der Pressetext vom "Deutschen X-Golf Verband e.V." (wo Alex ja selber geschrieben hat, das sie ja nur ein Verein sein wollen - und kein Verband), richtig Lustig wird es dann bei den Kommentaren. Die reichen von allgemeiner Ablehnung des DXGV e.V. bis zu sinnlosen bashen über Klaus vom Crossgolf-Portal.de. Wobei man den Beitrag von "Big Putt" als trollerei bezeichnen kann. Noch weniger Inhalt hat nur noch eine leere Tüte...

Wir sind mal gespannt, wie es weiter geht mit den komischen Brüdern....

Montag, Februar 18 2013

Ein Golf Verband - wie Sinnvoll ist das?

Wie Sinnvoll sind eigentlich Verbände? Die Frage ist sicher den meisten schon einmal gekommen, der sich mit Verbandsstrukturen und auch mit den Entscheidungen befasst hat. Die letzte große Diskussion gab es ja - als der DGV die Wettspielbedingungen für die Mannschaftsmeisterschaften geändert hat. Hier mal ein link zu nurGolf.blogspot.de dazu.

Eine Dachverband für Crossgolf gibt es jetzt auch und sicher gibt es auch hier erst einmal ein paar Reibungspunkte. Ein erstes Treffen mit dem Vorstand hat es schon gegeben und es gibt schon eine ganze Reihe von Gemeinsamkeiten die wir und sie bezüglich Crossgolf sehen.

Fahne

Für uns als Crews und Verein wird sich erst einmal nicht ändern. Wir werden weiter Gespräche mit dem Verband führen und sehen welche Synergien sich daraus ziehen lassen. Das sich irgend wann einmal ein Dachverband für Crossgolfer gründen wird, steht ja schon Jahre im Raum - doch bisher hat sicher der Mut und das Engagement in diese Richtung gefehlt.

Wir werden von uns als Verein aber weiterhin dafür eintreten, das Crossgolf (auch als X-Golf bezeichnet) weiterhin ohne Einstiegshürden für Jedermann und -frau bleibt und tragen damit zur Beliebtheit des Golfsportes in Deutschland bei. Wie sich da die 1. Deutsche X-Golf Meisterschaft entwickeln wird, wir werden es verfolgen und versuchen mit zu Gestalten. Dazu haben wir uns von Hook&Slice entschieden - ein Qualifikationsturnier zu den 1. Deutschen X-Golf Meisterschaften ausrichten. Welches das werden wird, ist aber noch nicht ganz raus. Wir denken aber, das das ein besonders Turnier sein soll. Die einzigste Einschränkung ist, das das Qualifikationsturnier bis zum 15. August 2013 gespielt sein muss. Daher fällt der Termin im September im Wittenberger Freibad schon mal nicht mit hinein. Aber wir haben ja noch andere Eisen im Feuer, da wäre zum einen das Turnier durch die Wittenberger Altstadt, man könnte das Turnier in Pebble Beach Dixförda dazu nehmen oder den Elbe Crossgolf Cup im Juni, der über 2 Tage gespielt wird.

Wir finden, das die DXGM eine super Erweiterung im Spielerischen Sinn für uns Crossgolfer ist. Das die Teilnehmer Beschränkung erst einmal auf die besten 5 des Qualifikationsturnieres liegt, ist recht eng - da hätten wir erst einmal abgewartet, wie viele Crews sich an den Quali Turnieren beteiligen.

Wir werden sehen, wie sich die Crews aus dem Süden von Deutschland zu den Meisterschaften bekennen und hoffen doch - das das Angebot angenommen wird. Über die Modalitäten des Verbandes wird man sicher nach seinem ersten Jahr noch einmal sprechen.

Sonntag, Februar 17 2013

der Deutsche X-Golf Verband - der keiner sein will

Ich hatte ja schon einmal einen Text zum DXGV geschrieben. Das war damals nach dem persönlichen Gespräch mit dem Vorstand des Verbandes.

Doch leider haben sich die Ereignisse mehr als Überschlagen. Wer das genauer ergründen will, der kann sich sehr gern auch auf dem Crossgolf-Portal.de umsehen.

Uns wurde der Verband als Intressenvertretung für alle Crossgolfer verkauft - heraus gekommen ist aber ein Verband, der ein Verein sein möchte und nur irrtümlicherweise den Namen Verband trägt und in dem auch kein einziger (außer den Gründern) bekannter Crossgolf Verein oder Crew Mitglied ist. Vielmehr kann man sich auf der "Verbandsseite" über die Preise zu diversen Schulgolf, Feriengolf, Schnuppergolf "Events" usw. informieren. Auch das man von einem (durch sich selbst "zertifizierten") Crossgolf Lehrer ausgebildet werden kann.

Natürlich bietet der "Verband" und/oder die Firma Trojan-X-Golf (so genau lässt sich das nicht Unterscheiden) auch diverse Hardware an, wie man in einigen Videos auf YouTube sehen kann. Es wäre sicherlich viel besser gewesen, wenn man sich den Namen GmbH gegeben hätte - das träfe viel mehr den eigentlichen Sinn hinter den ganzen Aktionen... Das der Vorstand des "Verbandes" gleichzeitig auch die Unternehmensleitung der Trojan-X-Golf ist, Kompetenz setzt sich eben durch....

Für alle Leser, die selber einmal so ein Crossgolf Schnuppern besuchen wollen - informiert euch im Internet nach Crossgolf Vereinen in eurer Region. Das kann man auch ganz gut über die Crew/Userkarte im Crossgolf-Portal.de, ich lehne mich mal ein wenig aus dem Fenster, aber mir ist kein einziger Crossgolf Verein bekannt, der auch nur annähernd 15€ pro Nase verlangt.

Kosten für Aufwendungen

Art, Umfang und Höhe der Kosten sind für Schlägerleihe, Bälle, Ziele, Netze, Scorecards, Übungsleiter und Urkunden mit einem Betrag von 15,00 € je pro Tag und  Teilnehmer
veranschlagt.

Orginalauszug vom DXGV

Die Preise variieren ein wenig bei den Angeboten, dafür kommen auch noch Anfahrtskosten dazu.

Bei den meisten Crossgolf Crews, könnt ihr Schnupper- und sonstige Aktionen für Umsonst bekommen - zuzüglich Bälle und Schläger - so wird das jedenfalls bei uns in Elster gehandhabt. Wem es gefallen hat, kann natürlich auch ein Trinkgeld da lassen.

Und natürlich könnt ihr auch bei uns (und anderen Crossgolf Vereinen) Workshops mitmachen, wir freuen uns immer über Interessenten. Nur versuchen wir euch nicht gleich zu Beginn, mit für Anfängern unsinnigen Aussagen, zu den verschiedensten Schlagvarianten zu verwirren.

Aufbaukurs 2
Theoretischer und Praktischer Teil
Spiel in Schräglagen: Bergauf, Bergab, Stand unterm Ball, Stand überm Ball
Hook, Slice, Draw und Fade
2 Tage ( 2x4 Stunden)

Orginalauszug vom DXGV

Das sind eindeutig Schlagvarianten, die sich definitiv an sehr Erfahrene Golfspieler richten. Denn selbst die haben Probleme, diese Varianten Bewusst zu spielen. Wie das Anfänger nach 2x4 Stunden hinbekommen sollen - bleibt sicher nicht nur mir ein Rätsel.

Also werte Neugolfer/-crossgolfer - haltet die Augen auf und informiert euch gründlich. Nichts ist so schlimm, wie wenn man über die wahren Absichten hinter Aktionen nicht informiert wird und unter falschem Namen Geschäfte macht. Diese Aussage möchte ich nicht als Hinweis auf den DXGV verstanden wissen - denn was die machen, ist ganz sauber....

Hier noch einmal in aller Deutlichkeit:

Ich distanziere mich von den Aktionen und Äußerungen des DXGV (Deutscher X-Golf Verband)

 

Dienstag, September 11 2012

Der Ryder Cup - er ist ja wieder in aller Munde

Geht es doch dieses Jahr um die Titelverteidigung in die USA.

Ja, auch Crossgolfer interesssieren sich für so ein Event und ich für mich finde, das es nichts besseres gibt als das Matchplay. Wie knapp das ausgeht, konnten wir ja vor Jahren in Wales miterleben.

Das es mit der Deutschen Bewerbung als Austragungsort für den RC 2018 nicht geklappt hat, dürfte nun hinlänglich bekannt sein. Viele haben dazu schon ihren Senf abgegeben - doch die Beste Analyse hat aus meiner Sicht, der Linksgolfer gemacht.

Jetzt im Nachgang und auf Grund des Artikels von "GolfPost.de - Ryder Cup 2018 in Deutschland – Eine vertane Chance?", will ich aus meiner Sicht noch mal ein paar Dinge dazu sagen. Devor ich euch mit meine Ergüssen belästige - schauen wir uns doch noch mal das Video an.

Euch kann nur eins auffallen, das deutsche Video wurde leider entfernt. Wir haben uns also genug geschämt. Ich finde aber trotzdem, das so ein Video stehen bleiben sollte - zur Abschreckung und als Motivation zum besser machen.

Fällt euch was auf? Wenn nicht, dann sag ich es - das Video hat den Enthusiasmus und die Ausstrahlung einer Schlaftablette. Mit dem Video sollten Menschen begeistert werden - da frage ich mich nur welche. Da sind ja selbst Hobbyfilme von Crossgolfern interessanter.

Es wird ja immer geklagt, das die Golfer keine Unterstützung aus der Politik bekommen haben. Das stimmt schon, ist aber auch das eigene Verschulden des DGV und der Golfclubs. Haben sie doch über Jahrzehnte immer ihr eigenes Süppchen gekocht und somit die Quittung bekommen. Golf ist ja leider immer noch ein Geschlossenes System in Deutschland.
Damit sind aber zum Glück nicht alle Golfer einverstanden - nur sitzen die ebene leider nicht in Führungspositionen um daran was zu ändern, wie der Golfnerd bemerkte.

Aber zurück zur Bewerbung zum Ryder Cup 2018.
Die Verantwortlichen haben da so ziemlich alles falsch gemacht - was man falsch machen kann. Denn, bei den Menschen in D ist davon außer ein paar Randnotizen nichts bekannt geworden.
Sicher gab es diverse Aktionen in einschlägigen Golfzeitschriften - wenn man sich die Reichweite dieser ansieht, merkt man aber sehr schnell - das kann man sich auch schenken. Die lesen eh nur Golfer, die auch in den meisten Fällen pro RC gewesens sind.
Auch die Facebook Aktion ist mehr als Begrenzt - denn wer außer Golfer würde sich für so ein Ebvent interessieren, wenn man so ein Werbevideo sieht - und das wurde nicht mal gesehen.

Wenn man die Bevölkerung von so einem Event überzeugen will, dann muss man da hin gehen wo die Bevölkerung ist. In der normalen Presse und auch im Radio oder Fernsehen ist mir nicht einmal Werbung für dieses Event begegnet.
Vielleicht sollten die Verantwortlichen das nächste mal - die ganze Sache mit der Bewerbung an Menschen und Firmen vergeben - die erstens, nichts mit dem DGV zu tun haben
- zweitens, selber nicht Golfen
- drittens, Jünger sind als der Durchschnitt des Präsidiums im DGV
Nur wenn man es schafft, Golf auch für die Jüngeren attraktiv zu machen und ihnen vor allem unkomplizierten Zugang zum Golf gewährt (Spielen ohne Platzreife, Plätze in Ortsnähe und mit Öffis erreichbar, usw.), dann hat Deutschland bei der nächsten Bewerbung eine Chance.

Da auch noch mal der Verwies auf den Gewinner der Bewerbung 2018 - die wollen 100 öffentliche Golfplätze bauen. Wo ist die Antwort des Deutschen Golf Verbandes? Ich glaube das die alten Männer im Präsidium zu alt und zu weit weg sind vom normalen Leben um das noch wirklich zu Begreifen.

Was ich wirklich gut finde ist, das sich das Golfjournal langsam aber sicher auch kritischen Themen annimmt und diese Bespricht.

Um euch noch einmal Gänsehaut Feeling vom letzten Ryder Cup zu geben und zu Zeigen das es doch geht und Stimmung wie auf dem Fußballplatz gibt - hier ein Video vom RC 2010 in Wales.

Leider ist auch das Video nicht mehr zu finden.

Auf SpieltGolf.de findet ihr aber noch eine Bewertung aller Bewerbungsvideos - so sie nicht entfernt wurden: http://www.spieltgolf.de/ryder-cup-2018-die-bewerbungsvideos-im-vergleich/

Montag, August 27 2012

so langsam bekomme ich das Gefühl, nicht mehr allein zu sein in dieser Golf Welt

Alex, ein Blogger von Nur Golf - hat mir den Glauben zurück gegeben das es doch noch Vernunftbegabte Golfer gibt die mit der derzeitigen Politik des DGV nicht einverstanden sind und sie auch in Bezug auf ihre gemachten Außerungen als Kontraproduktiv empfindet.

Tja Alex, das ist auch einer der Gründe, warum es in Deutschland so viele Crossgolfer gibt. Wir und ca. 4 Millionen andere werden von diesem schönen Sport ausgeschlossen. Das hat auch das Golf Journal schon vor Jahren geschrieben mit der Artikelserie Rettet Golf. Das muss man sich einmal Vorstellen - 4 Millionen würden gern Golf spielen und tun es aus diversen Gründen nicht.

Vielleicht sollten die Golfer einen eigenen Golfverband gründen, und zwar einen für Golfer und nicht wie der DGV zur Aufrechterhaltung des Staus Quo.

Damit ihr euch einen kleinen Überblick verschaffen könnt, hier ein Teaser:

Holographischer Unsinn

 

Normalerweise gebe ich meinen Posts ja doppeldeutige Namen. Ich mag das irgendwie.
Heute aber mal nicht, denn der Titel ist genauso gemeint wie er da steht.
Heute dreht es sich nämlich um holographischen Unsinn.
Genauer gesagt um die kleinen Hologramme, die (fast) jeder von uns mittlerweile auf seine Mitgliedskarte findet.
Gleich mal vorweg: Wer ein solches nicht hat, den bedaure ich schonmal im Voraus. Er outet sich damit nämlich als Sparfuchs, als Geizhals, als jemand, der den Sport kaputt macht und nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist. Und vermutlich steckt er auch hinter Hurricans, Hungerkatastrophen und dem Niedergang der FDP. Wobei man über die Sinnhaftigkeit von letzterem sicher streiten kann.
Aber zurück zum Thema.

Den ganzen Artikel findet ihr bei NurGolf.Blogspot.de

Mittwoch, November 24 2010

DGV - außerordentlicher Verbandstag

Ja was hat ein Crossgolfer mit dem DGV zu tun. Im Grunde nichts, außer - ich interessiere mich eben auch für das "andere" Golf und somit bleibt es nicht aus sich mit dem ganzen Getue des dortigen Verbandes zu beschäftigen. Dabei bleibt es nicht aus, das einem die Lobhudelei dort auch auf den Sac... geht. Die haben sich ja alle sooo lieb.

Kritische Töne in Sachen Verbandsarbeit liest man, wenn überhaupt, nur in Foren und im Internet (dem sei dank) sonst könnte man glatt denken - die DDR hat ihren Agitationsapparat zum DGV gebeamt.

Heute bin ich bei Cybergolf über einen Beitrag von Eugen Pletsch gestolpert. Ja genau, das ist der, der die Golfbücher geschrieben hat. Nein nicht "Wie halte ich den Driver richtig?" und auch nicht "Wie haue ich den Ball 500 Meter!". Dafür sind seine Bücher mit einer viel zu teifen Weisheit gesegnet - also sucht ruhig mal beim Buchdealer eures Vertrauens nach seinen Werken.

Aber nun mal zurück zu Herrn Pletsch. Dieser Berichte nicht nur von "Emotions made in Germany" sondern eben auch vom "außerordentlichen Verbandstag des DGV" und das nicht nur äußerst lustig sondern eben auch kritisch. Also Leute, auf gehts - rüber zum lesen.

Ach so, wenn man die offiziellen Meldungen liest und auch die anderen Meinungen zusammen nimmt, kommt mir das alles so Bekannt vor - hatten wir vor 1989 schon mal. Als geborener Ossi muss ich mich nicht einmal umgewöhnen. Man liest wieder mehr zwischen den Zeilen....

Mittwoch, Februar 11 2009

So langsam werden Golfer wach...

Mitgliedszwang für Golfclubs in Dachverbänden Liebe Golffreunde, die wirklich riesige Anzahl und Anfragen von Ihnen zum Thema Mitgliedskarten & Mitgliedszwang für Clubs in den Dachverbänden ÖGV und DGV haben mich zum einen überrascht und zum anderen stimmen sie mich bedenklich. Bisher dachte ich, dass nur Insider sich mit der Problematik befassen, nun scheinen aber die Golfer und Konsumenten aufzuwachen und ich hoffe die Clubs und Betreiber auch.

Weiterlesen könnt ihr den Artikel hier, einfach drauf drücken.

Mittwoch, November 19 2008

ich bin nicht allein

auch wenn ich manchmal das Gefühl habe. Habe doch im Internet noch einen Artikel gefunden der die VcG Trendstudie auseinander nimmt bzw. mal anders beleuchtet.

Fünf Prozent der Nordrhein-Westfalen ab 14 Jahren verstehen sich gemäß der Studie als Golfer. Den 117.102 unter dem Dach des Deutschen Golf Verbands (DGV) organisierten Spielern in NRW stehen somit rund 690.000 aktive, größtenteils unorganisierte Golfer entgegen. Das Ergebnis macht deutlich, dass es im Westen der Republik offenbar eine erstaunlich große Zahl an Golfspielern gibt, die ausschließlich öffentliche Anlagen und Plätze nutzen, ohne Mitglied in einem Club zu sein.

Das wir so Zahlreich sind hätte ich jetzt nicht gedacht. Dann mal weiter so und zeigt dem DGV das es auch anders geht als ihre Politik immer zeigt. Wer mehr lesen will, hier ist der ganze Beitrag In de PDF beim VcG ist noch folgendes zu lesen:

420.000 aktive Golfer | Viele nicht organisierte Spieler in Ostdeutschland Drei Prozent der Ostdeutschen über 14 Jahren verstehen sich laut Studie als Golfer. Den 36.167 unter dem Dach des Deutschen Golf Verbands (DGV) organisierten Spielern in den neuen Bundesländern stehen somit rund 420.000 aktive, größtenteils unorganisierte Golfer entgegen.

Wenn man die Zahlen mal zusammen nimmt, gibt es wesentlich mehr "nichtorganisierte" Golfer als Clubgolfer. Wenn das mal nicht zum Nachdenken anregt... Dann werden wir bald mit neuen Angeboten des VcG oder DVG zu rechnen haben die uns in irgend einen Club haben wollen.

Donnerstag, Juli 17 2008

Es gibt wieder einen neuen Artikel von dem hier: http://golfsportmagazin.de/magazin/artikel.php?artikel=2371&type=&menuid=197&topmenu=11"> Ich bin eine Heuschrecke </a>

VcG einzige Alternative? Tja, über diese Überschrift kann man sicher auch der selben Meinung sein. Aber auch mit Bestimmtheit nicht der gleichen Meinung. Ich würde behaupten das zur VcG wieder eine alternative geschaffen werden muss. Was aber sicher nicht im Sinne des Verfassers gedacht war. Fangen wir mal ganz oben an,

Die Grundidee der VcG war nicht schlecht. Golfinteressenten die Möglichkeit zu bieten, kostengünstig in den Golfsport hineinzuschnuppern. Die Idee entstand zu Zeiten, als es sich die Golfclubs in Deutschland noch leisten konnten, hohe Aufnahmebeiträge und Baukostenzuschüsse zu fordern.

Na ja, da kann ich dem jungen Herren nicht ganz zustimmen. Vielmehr war es das Gegenstück des DGV um dem DVG das Wasser abzugraben und einen anderen Interessenvertreter der Golfer in Deutschland zu verhindern - was ihnen auch wirklich gelungen ist. Der Rest mit der Idee usw ist doch nur bla bla... Wer sich etwas genauer mit der Materie auseinander setzen möchte, kann sich gern bei Herrn Schlapp sein Buch bestellen, sehr lesenswert.

Die Tatsache, dass die VcG dem DGV angegliedert war, galt quasi als Garant, auf allen Golfplätzen der Welt gegen Greenfee spielen zu können. Gleichwohl hatten die VcG’ler von Anfang ein Problem: Sie wurden mit dem Image von Billigheimern belegt, das durch die aktuellen Rekrutierungsmethoden der Vereinigung clubfreier Golfer im DGV e.V., VcG, sogar noch verstärkt wird.

Häää, war der junge Mann schon mal im Ausland??? Ich kenne ein paar Länder wo man nicht mal Mitglied bei irgend was sein muss um Golf spielen zu können. Es wird den armen deutschen immer nur eingeredet das man das muss - stimme ntut es deswegen noch lange nicht. Sicherlich gibt es eine Reihe von Golfplätzen wo man nur mit Mitgliedsausweis drauf kann (die muss man aber nicht nehmen) , aber doch genau so jede Menge offener Plätze.

Wer sich also für den VcG oder als Deutscher mit erstem Wohnitz hierzulande für eine preiswertere Auslandsmitgliedschaft interessieren sollte, sollte bei seinen Überlegungen Folgendes berücksichtigen: 1. Die meisten Golfclubs in Deutschland verzichten heute auf Aufnahmebeiträge.

Beim letzten Satz hat er sich sicher verschrieben, bei meinen Recherchen (wollte ja selber mal spielen dürfen wollen, ist aber am Geld gescheitert) sah es er umgekehrt aus.

2. Die meisten Golfclubs in Deutschland pflegen Greenfeepartnerschaften mit benachbarten Golfclubs.

Weil immer mehr Golfer auch auf anderen Plätzen spielen wollen - und Greenfee ist auch Geld :yes:

3. Das Argument, durch eine Clubbindung verliere man an Mobilität, sticht also nicht mehr.

Das stimmt sicherlich, man verliert aber auch jede Menge Geld für einen Eintritt in eine Club weil man spielen möchte.

4. Die Annahme, man sei den Clubgolfern gleichgestellt, trifft nicht zu.

Da hat er schon wieder recht - die VcGler sind die Melkkühe des DGV. Anders kann ich es jetzt nicht mehr ausdrücken.

5. Viele Golfclubs in Deutschland haben die Greenfeetarife für VcG’ler und Deutsche mit Auslandsmitgliedschaft deutlich erhöht, zum Teil sogar verdoppelt.

Warum eigentlich? Schließlich ist der Vcg ja die Tochterorganisation des DGV. Hier wird also mit zweierlei Maß gemessen. Die Frage ist doch wie lange sich die Clubfreien das noch gefallen lassen?

6. Wer mit seiner preiswerten Mitgliedschaft nur 10 Mal pro Jahr golft, zahlt dafür also rund 700 € plus 195 € VcG-Beitrag. Lohnt es sich da wirklich noch, ein heimatloser Golfer zu sein?

Die 700 € bezahlt er ja nur, weil ihr solche unfairen Preise verlangt. Lohnen tut es da immer noch, weil man ja meist noch Anteile kaufen muss usw. Bei Golfclub Deister sicherlich nicht ;), dafür aber bei den meisten anderen Golfclubs. Warum muss ich den überhaupt was sein um Golfen zu können? Pay and play funktioniert in anderen Ländern einfacher als in Deutschland - bezahlen und spielen - so einfach geht das.

Wir empfehlen: Sprechen Sie mit den Golfclubs in Ihrer Region, lassen Sie sich Angebote machen. Und folgen Sie der alten Kaufmannsweisheit: „Nichts währt kürzer, als die Freude über einen niedrigen Preis.“

Das habe ich und ich war schockiert über die Offerten! Ich will Golf spielen, das zu einem angemesenen Preis und nicht ausgeplündert werden so das ich zwar golfen kann aber mit nicht mal mehr eine trockenes Brötchen beim Bäcker leisten kann. Ich sage: Alle Macht den Golfern und golfen zu fairen Preisen für alle!

Montag, Juni 30 2008

Was soll man von dieser Kampanie des DGV/VcG halten?

Solche und ähnlich Aktionen gab es ja schon des öfteren von den oben genannten Organisationen. Mal ganz davon abgesehen das auch Greenfee Golfer - Golfer sind, ist es in keinem anderen Land (wo ich bisher war) so besch.. Golfen zu gehen wie in Deutschland. Einerseits möchte man mehr Menschen zum Golfsport bringen aber auf der anderen Seite werden den Willigen so viele Steine vor den Schläger gelegt das sie dann erst gar nicht wollen. Ich fühle mich als "Nicht-Club-Mitglieg" durch dieses Bild diskriminiert! In fast jedem anderen Land der Welt kann man golfen gehen ohne Mitglied in einem dieser "versnobten" Clubs zu sein (es gibt zum Glück auch ausnahmen in Deutschland). Die Argumente das freie Golfer nichts für die Unterhalung der Clubs leisten ist doch Schwachsinn.

„Das Problem bei den Inhabern einer billigen Auslandsmitgliedschaft ist nur, dass sie – abgesehen vom Greenfee – keinen wirtschaftlichen Beitrag für den Erhalt der golferischen Infrastruktur leisten: Sie entrichten weder einen Beitrag an die Clubs, noch zahlen sie die jährlichen Abgaben an den DGV und an die LGV’s.“

Ehr die entgangenen Geldmittel für den DGV usw dürften das Problem sein. Im Ausland funktioniert das Prinzip der freien Golfer und der offenen Plätze bestens. Das wirklich schlimme daran ist aber, das des Golfers Will noch immer nicht bei den Verbandsoberen und den"Allwissenden" Entscheidungsträgern angekommen ist. Bei den geforderten Summen für Greenfee:

Die Antwort auf die Attacke!“-Unsinn kann also nur die drastische Anhebung der Greenfees für VcG- und ausländische Karteninhaber sein. Viele Golfclubs in Deutschland sehen das genau so. Bei uns zahlen VcG- und ausländische Karteninhaber 70 Euro wochentags und 90 Euro an Sonn- und Feiertagen. Wir werden sehen, wer den längeren Atem hat. Sind sich alle einig, ist dieser Spuk bald vorbei und die Beiträge landen dort, wo sie hingehören, nämlich in den Kassen der regulären Golfclubs in Deutschland.

werden sich ehr noch weniger Menschen den Golfsport leisten können und dann ehr in andere Sportarten abwandern oder Crossgolfer werden bis die letzten Clubfossile mit ihren "Super Vorzeige Clubs" und völlig überzogenen Einstellungen, bankrott gehen und den Platz leer vor sich liegen haben. Den ganzen Artikel könnt ihr hier lesen: golfsportmagazin.de Und wer möchte kann dem Schreiber Friedrich Schröder von mir Grüßen. Er soll endlich aufwachen, die Jahre wo die Clubs schalten und walten konnten sind zu Glück vorbei. Golf gehört nicht den Clubs, Golf gehört den Menschen die spielen wollen. Und das geht zum Glück auch ohne die Clubs! Oh man, ich bin schon wieder richtig zornig...

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