Crossgolf City Wittenberg 2018 - was für ein Tag - Teil 1

Am Pfingstsonntag haben wir in Wittenberg das 2. Qualifikationsturnier für die Deutsche Nationalmannschaft zur Crossgolf Weltmeisterschaft ausgespielt. Ich war natürlich auch dabei und das gleich in zwei Funktionen. Als Spieler so wie so und auch als Ausrichter.

Was uns alle Überrascht hat, war die geringe Teilnahme an diesem Event. Die Crews und Vereine hatten sich dieses Jahr entschlossen, das es in Deutschland eine Serei von 3 Turnieren geben wird um die Crossgolfer Deutschlands ein wenig mehr zu vernetzen. Leider scheinen das viele mehr für ein Lippenbekenntnis zu halten aber was weiß ich denn... Vielleicht ist das Wittenberger Pflaster doch nichts für Weicheier?

Wir waren trotzdem froh dieses Turnier ausrichten zu dürfen und haben uns da wieder mächtig reingehangen. Mit Hilfe der Capital Crossgolfer aus Berlin haben wir uns an die arbeit gemacht und auch aus den letzten Jahren die Erfahrungen ausgewertet um den Parcours spannend und auch fordernd zu gestalten. Das ist gar nicht so einfach wie man sich das so vorstellt, gehen doch die Spielweisen der westlichen Crossgolfer und derer hier im Osten ein wenig auseinander. Zusätzlich ist ein Teil des Wittenberger Kopfsteinpflasters echt anstrengen, denn der bietet keinen Raum für Fehler und auch nicht für sichere Ablagen zwischendurch. Dazu kommen noch die Touristen, die Wittenberg als Ziel für sich entdeckt haben.

Wasnoch anders war an den Planungen, in der Verwaltung sitzen jetzt neue Mitarbeiter mit denen wir bisher keinen Kontakt hatten und auch da gab es neue Wege zueinander zu finden. Letztendlich hat alles geklappt und die Genehmigungen sind alle eingetroffen, das ist das wichtigste.

Wetter, und was hatten wir für eins. Jeder Sonnenschutzanbieter hat seine Freude an diesem Wetter. Sonne satt den ganzen Tag und das sorgt auch bei den Spieler/Innen für Freude und bei den Getränkeverkäufern für klingende Kassen.

Aber kommen wir mal zum Rundkurs, den spielen wir schon seit mehreren Jahren in dieser und abgewandelten Formen und der hat natürlich bedingt durch die Untergründe seine Unzulänglichkeiten. Ich sage da an der Stelle nur Kopfsteinpflaster (hier ein passender link dazu).

Da ich als "vertrauenswürdrdiger Orstkundiger" Flightcaptain eingeteilt war, ging es für uns auf Bahn 14. Zwar "weit" zu laufen vom Treffpunkt aus aber alles machbar. Auch die Bahn an sich sollte nicht das große Hindernis darstellen. Einen Handwagen galt es zu treffen und flankiert wurde die ganze Bahn von einem uns entgegen fließenden Bach. Alles gut gemacht, einen schönen Abschlag, einen mittelmäßigen Annäherungsschlag und dann von da aus den Handwagen getroffen. Als Dank eine 3 geschrieben.

Die nächste Bahn hatte es für mich aber dann in sich, wir hatten einen großen Topfdeckel in einem Baum gehangen und den gat es zu treffen. Jetzt nach dem Spiel muss ich sagen, war nicht unsere beste Idee denn am Ende habe ich eine 11 geschrieben. Eigentlich lag ich mit dem dritten Schlag unter dem Deckel und nahm noch einen Schlag um den Ball besser in Position zu bringen aber ich bin mit dem Schläger nicht unter den Ball gekommen. Es folgte ein Hin und ein Her und noch ein Hin und schon war ich bei neun Schläge und mein Ball lag 8m vom Deckel entfernt. Den 10. Schlag habe ich mir dann geschenkt und eine 11 geschrieben. Da hat mir das Pflaster aber ordentlich einen Strich durch die Rechnung gemacht und ich mir auch.

 

 

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