Cross over Mahlow - Ein Tag in Berlin

Ein Tag auf dem Golfplatz des Golfclub Mahlow und ich mitten drin. Ausrichter des Turniers war im Grunde nicht der Golfclub sondern die Capital Crossgolfer aus der Hauptstadt.

Damit das nicht so ein 0815 Turnier wird, sollte Crossgolf in einer leichten Form gespielt werden. Denn was ein Golfplatz meist selten zu bieten hat sind Beton, Schotter oder Asphalt als Spielflächen. Außerdem sollten sich an dem Turnier auch Platzgolfer beteiligen und mal eine Idee bekommen was wir sonst so spielen,

Was die Planung auch ein wenig schwieriger gestalten kann, Platzgolfer können sich meist nicht vorstellen auch mal quer zu spielen. Nicht das sie das nicht tun aber es Bewusst zu wollen und dann auch zu tun sind eben doch zwei paar Schuhe. Damit das bei vielen SpielerInnen auf dem Platz nicht zu Unfällen kommt, wurde mit almost Golfbällen gespielt. Damit kann man auch gleich zwei Fliegen mit einer Klappe fangen. Zum einen ist die Weite geringer und man kann Bahnen kürzer planen und die Gefahr von einem Ball abgeschossen zu werden ist gebannt. Mit diesen Bällen kann einfach nichts passieren.

Aber kommen wir mal zum Turnier, früh Morgens sind wir mit Sonne im Gepäck nach Berlin aufgebrochen und hatten nur mit einigen Umleitungen wegen Straßenbauarbeiten zu kämpfen. Am Golfplatz angekommen wurden wir im Sekretariat herzlich Begrüßt und das genau so herzlich wie die andern Platzgolfer. Den Crossgolfern wurde gleich das Gefühl vermittelt, hier genau so gern gesehen zu sein wie die Mitglieder. Dafür ein fettes leuchtendes Herz nach Mahlow.

Während die Captital Crossgolfer und der Greenkeeper noch die letzten Vorbereitungen trafen, konnten wir die ersten Gespräche mit den eintreffenden Mitgliedern führen. Dazu habe ich hier und da auch mein Micro laufen lassen und werde aus den O-Tönen noch eine neue Folge für meinen Hook&Slice Golf Podcast schneiden.

Nachdem alle gemeldeten GolferInnen anwesend waren, gab es noch eine kleine Einweisung durch die Capital Crossgolfer zu den wirklich wenigen Regeln und die Aufteilung der SpielerInnen auf die einzelnen Flights und ihre Startbahn. Gespielt wurde mit Kanonenstart und der war auch wirklich über den ganzen Platz zu hören.

Was alle Spieler einte war das Spiel gegeneinander und auch miteinander. Beim Crossgolf ist es Üblich das man sich im Flight bespricht, wie man eine Bahn oder Ziel am besten bespielt und das auch trotz Konkurrenz. Das hat zumindest auch in meinem Flight super funktioniert, auch das man sich jeden Ball um eine Grifflänge Straflos besser legen kann. Das hilft bei vielen Lagen, denn auf dieser Runde waren Sträucher, Bäume usw Teil des Fairways und mitunter bleib der eine oder an der Ball drin liegen. Da reichte die Grifflänge dann schon aus um wieder mit dem Schläger an den Ball zu kommen und ohne Strafschlag weiter spielen zu können.

Großen Einfluss auf das Spiel hatte auch der Wind, der war zum Teil recht kräftig und beeinflusste den Ballflug zum Teil erheblich. Oder man hatte Rückenwind, aber ich kann mich an keine Bahn mit Rückenwind erinnern. Irgendwie kam der immer irgendwie von vorn ;)

Nach 12 wirklich schönen und fordernden Bahnen konnten wir dann im Clubhaus uns an Hopfenblütentee laben (wobei wir auf der Runde schon mal einen Zwischenstopp am Thresen eingelegt hatten).

Noch ein für Platzgolfer ungewöhnliche Spielform hatte das Cross-over-Mahlow, es wurde im Zählspiel ausgetragen und da Crossgolfer kein Handicap haben, muss es bei Gleichstand ein Stechen geben. Genau das gab es dann auch um Platz 3, das konnte dank der almost Golfbälle auch genau vor der Terrasse ausgetragen werden und die SpielerInnen konnten von ihren Plätzen aus, dem Stechen beiwohnen. Das das Stechen dann auch noch von einem Crossgolfer und einem Platzgolfer ausgespielt wurde, machte es auch noch mal besonders interessant. Hier hatte der Crossgolfer zwar nach einem missratenen zweiten Schlag des Platzgolfers die Chance den Sack zu zumachen aber die konnte er nicht nutzen und durch seine dann bescheidenere Lage in einem Bunker, konnte der Platzgolfer den Sack zu machen und holte sich verdient den dritten Platz.

Nach dem Cross-over-Mahlow drehten wir noch eine normale Runde über den Platz und ich versuchte mich da noch an einer EDS Runde. Leider habe ich da zwei Streichlöcher auf meiner Scorekarte gehabt, wo ich einfach bei einzelnen Lagen die falsche Wahl getroffen habe und mich da aus dem Spiel genommen habe. Ihr wisst ja: hätte wäre wenn...

Trotz allem, ein super schöner und auch langer Tag geht mal zu Ende und wir hatten ja noch mal 1,5 h für die Heimfahrt vor uns.

Jetzt und hier noch mal: Danke Golfclub Mahlow und Danke Capital Crossgolfer für das schöne Turnier, auch wenn es für mich nur zu Platz 15 gereicht hat.

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