Mittwoch, Mai 25 2016

Mir ging es mal wieder nicht so gut und nur so kann ich die Beiträge von Hernn Wolters lesen

Man muss ja ein wenig Schmerzbefreit sein und auch ein wenig Weich im Kopf - um all das zu Glauben, was er in seinem Blog so alles über Golf ablässt. Sein neuster Beitrag heißt: Das „goldene Alter“ vergessen?

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So weit kann man ja am ersten Teil nichts finden, denn die Aufzählung stammt ja aus einer Studie. Richtig lustig wird es aber erst mit seinen eigenen Schlussfolgerungen.

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Auch hier findet man nicht all zu viel, was man beanstanden könnte. Das mit der Golferdichte habe ich selber vor Jahren schon mal hier im Blog vorgerechnet. Auch was sein Schlussfolgerung zum nicht ausgeschöpften Potential angeht, da muss man wahrlich kein Genie sein, um das zu bemerken. Richtig spannend wird es erst mit dem letzten Satz...

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Denn ab jetzt geht das gejammer erst mal richtig los, der Verband gibt zu viel Geld aus und dann noch für die falschen Bereiche. Zugegeben, im Spitzengolf ist mit Deutschen Spielern ja wirklich nicht viel los - aber so was muss langsam wachsen, denn das man Golf als Sport betrachtet, ist in Deutschland ja leider nicht so Mode, das kommt auch im weiteren Beitrag richtig zur Geltung. Was auch unsinnig ist, Schulgolf - was soll Herr Wolters denn damit? Schüler bringen kein Geld in seinen Club und seine Golfplätze...

Herr Wolters macht hier schon mal den Fehler und diskriminiert all jede Menschen, die Golf nicht täglich spielen können und ggf nur Fernmitglieder sind, dem VcG angehören (Das Böse in Person ähm Verein) und die vielen Clublosen Golfer erst recht.

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Ahh, hier steht es ja, wer nicht genug Zahlt - ist KEIN GOLFER! Und außerdem, warum spricht er von "Golfsport", die Förderung hat er doch oben noch als Unsinnig bezeichnet - demzufolge kann er das Wort Sport auch weg lassen. Wieder etwas gelernt, wenn man nur „ab und zu eine Runde-Golfer“ Ist, ist man Wirtschaftlich für Herrn Wolters nicht relevant und zählt deswegen nicht zu den Golfern. Man bekommt den "Status" Golfer also doch über den Weg durch die Brieftasche und nicht durch sein tun. Klischee erfüllt!

Ein weiterer Punkt, der in seiner Rechnug sauer aufstößt - in vielen Ländern kann man Golfen gehen, ohne Zwangsmitglied in einem Club sein zu müssen wie in Deutschland. Schon allein da wird es schwer, eine Statistik über die tatsächliche Spielerdichte erstellen zu können.

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Der DGV soll also seinen Jugendwahn beenden? Also da muss doch noch mehr kaputt sein als nur die Wahrnehmung. Der letzte Satz geht dann doch mal gar nicht!

Die DGV Werbekampange letztes Jahr hatte die Zielgruppe 50+. Wenn das die Jugend ist, na dann prost Mahlzeit.  Die DGV Statistik für 2015 kann man sich hier ansehen und auch als PDF runter laden. Ich habe die Zahlen ml schnell in eine Tabelle geschmissen und mal ausgerechnet (lassen).

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Der Jugendwahn des DGV sind also ganze 45.398 Spieler bis 18 Jahre (für die Statistik 2015).

Das meine Vorstellung von Golf nicht die gleiche ist wie die von Herrn Wolters, liegt vielleicht auch daran, das ich keine drei Clubs mein Eigen nenne und auch nicht zusehen muss - genügend Melkkühe für eien Vollmitgliedschaft zu finden. Egal ob ich sie brauche oder nicht. Herr Wolters kauft sich ja auch eine Boing oder einen Airbus, weil er einmal im Jahr in den Urlaub fliegt....

Wer alles zu ihm lesen will, muss die Suchmaschine seines Vertrauens bedienen - den Quatsch verlinke ich nicht auch noch.

Dienstag, Dezember 8 2015

Golf und Olympia

Wir hatte n da schon einmal das Thema im Hook & Slice Golf Podcast. Jetzt wo Golf und Olympia langsam in den Focus rückt, kommt der XXL Honk mit einem neuen Beitrag den man sich ruhig durchlesen sollte. Nur Golf - Eingelocht

Ich würde mich freuen, wenn auch ihr euch dort an der Diskussion beteiligen würdet.

Montag, Oktober 26 2015

Golfbücher - immer mal wieder liest man davon

Das letzte mal bin ich durch den Blog HCP54 drauf gestoßen - worden. Nicht das ich da selber ein Buch gefunden hätte, was ich unbedingt brauchen oder lesen wollte. Einige habe ich ja schon.

Dabei viel mir ein, das ich ja selber auch welche habe, die dort noch nicht genannt wurden. Die möchte ich euch jetzt nicht vorenthalten. Zum einen habe ich da in der Taschenbuchausgabe, Offizielle Golfregeln - aber das ist sicher kein Tipp wie ihr ihn haben wollt.

Das erste ist: To the Linksland: A Golfing Adventure by Bamberger, Michael

Das zweite ist: Preferred lies: a journey to the heart of Scottish golf: New edition by GREIG, Andrew

Das dritte ist: Wie Mr. Rosenblum in England sein Glück fand von Natasha Solomons

Wer sich noch ein wenig mit Studien auseinander setzen will und mit Jugendsport und Golf was lesen möchte - da kann ich Probleme der Jugendaktivität und Nachwuchsförderung im deutschen Golfsport von Stephan Kaufmann empfehlen. Das ist aber mehr was für Menschen, die sich mit Jugendförderung und warum es so ist wie es ist und was man anders machen könnte.